Der ReNOB-Blog

Fortführung KfW-Förderung PV-Batteriespeicher

03.03.2016
Am 03.03.2016 hat die KfW-Bank mitgeteilt, dass das Programm zur Förderung von Batteriespeichern in Verbindung mit PV-Anlagen fortgeführt wird [1]. Die Förderung erfolgt im Rahmen des Programms "Erneuerbare Energien - Energiespeicher". Gesichert ist die Vergabe von zinsgünstigen Krediten und Tilgungszuschüssen aus Mitteln des BMWi bis Ende 2018.

Veränderungen der Förderbedingungen

Im Vergleich zu den bisherigen Förderbedingungen gibt es folgende Änderungen:

  • Die Photovoltaikanlage darf höchstens 50% der installierten Leistung in das Stromnetz einspeisen (vorher 60%).

  • Für die geförderten Batterien muss eine Zeitwertersatzgarantie des Herstellers von 10 Jahren vorliegen (vorher 7 Jahre).
  • Die Höhe der Tilgungszuschüsse ist über den Programmzeitraum degressiv gestaltet. Die Tilgungszuschüsse sinken je nach Zeitpunkt der Antragstellung stufenweise von 25% herunter auf 10% der förderfähigen Kosten.

Herausforderung für Unternehmen

PV-Anlagen können Ihnen helfen, Ihren Strombezug über das öffentliche Stromnetz zu reduzieren, was zu finanziellen Vorteilen für Ihr Unternehmen führt. Da das Angebot und die Nachfrage zwischen PV-Anlage und Verbrauch über das Jahr gesehen durchaus differieren wird ein Großteil des von der PV-Anlage produzierten Stroms zwangsweise ins Netz eingespeist. Zwar gibt es hierfür eine entsprechende Vergütung, allerdings sollte das Ziel sein, so viel PV-Strom wie möglich in Ihrem Unternehmen zu verbrauchen. Und genau hier können Batteriespeicher helfen.

Ob dies für Ihr Unternehmen in Frage kommt, sollten Sie in Gänze prüfen lassen. Nicht immer ist eine große PV-Fläche gleichbedeutend mit der größten Wirtschaftlichkeit, doch die Speicherbatterien können eine größere Wirtschaftlichkeit ermöglichen.

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