Der ReNOB-Blog

Neues System Ermittlung Stromintensität für BesAR

16.04.2016 / 28.04.2016
Im Rahmen der Besonderen Ausgleichsregelung nach §§ 63 ff. EEG 2014 haben stromintensive Unternehmen die Möglichkeit, ihre Ausgaben bei der EEG-Umlage zu verringern. Erstmals wird bei der Ermittlung der Stromkosten im Rahmen der Stromkostenintensität nicht mehr der tatsächliche, sondern ein vorgegebener Strompreis aus der zwischenzeitlich in Kraft getretenen Besondere-Ausgleichsregelung-Durchschnittsstrompreis-Verordnung (DSPV)[1] herangezogen, der sich anhand einer Matrix aus dem Gesamtverbrauch des Unternehmens und der gewichteten Benutzungsdauer ergibt. Bei der Bruttowertschöpfung werden weiterhin die tatsächlichen Stromkosten berücksichtigt, die maßgeblichen Stromkosten hingegen nun im Zähler der Stromkostenintensität berücksichtigt.

Auswirkungen für betroffenen Unternehmen

Die neue Berechnungsmethode berücksichtigt nun alle durchschnittlichen Strompreise inkl. möglicher Begünstigungen aller antragstellenden Unternehmen. Dies führt automatisch dazu, dass alle Veränderungen, also auch z. B. Netztentgeltänderungen, einen Einfluss auf ein Unternehmen haben, selbst wenn das Unternehmen nichts von den Veränderungen direkt merkt. Auch kann es zu einer merklichen Diskrepanz zwischen den eigenen und den anzusetzenden, maßgeblichen Stromkosten kommen.

Aktualisierung: Das BAFA hat am 27.04.2016 das Merkblatt zur BesAR veröffentlicht[2].

Herausforderung für Unternehmen

Bei sich ständig ändernden rechtlichen Vorgaben fällt es jedem Verantworltichen schwer, den Überblick zu behalten - dies vor allem, wenn es nicht nur ein Themenbereich gibt. Aus diesem Grund bietet die ReNOB im Bereich der BesAR Ihre Unterstützung an. Wie diese genau aussehen kann, hängt vom Bedarf ab. Mehr zu unseren Dienstleistungen und den sich für Sie daraus ergebenden Möglichkeiten finden Sie in unserem Portfolio.

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