Der ReNOB-Blog

geförderte PIUS-Beratung in Hessen

Aiko Müller-Buchzik, 20.07.2018
Hessische kleine und mittlere Unternehmen aus Produktion, Handel und Dienstleistung können aktuell / ab jetzt in den Genuss einer geförderten Beratung zum Produktionsintegrierten Umweltschutz (PIUS) erhalten[1].

Produktionsintegrierter Umweltschutz

Beim Produktionsintegrierten Umweltschutz (PIUS) geht es darum, sein Unternehmen hinsichtlich der Umweltauswirkungen zu überprüfen, diese grundsätzlich sichbar zu machen und durch entsprechende Maßnahmen zu verringern. Hierunter fallen alle Unternehmensteile, bei denen entsprechende Materialien sowie Flüssigkeiten und Energiearten zum Einsatz kommen. Ziel von PIUS ist ein effizienter Ressourceneinsatz bei möglichst geringer (optimalerweise gar keiner) Auswirkung auf die Umwelt. PIUS wurde von der Effizienz-Agentur NRW entwickelt und inzwischen in der VDI Richtlinie 4075 niedergeschrieben.

PIUS-Beratung

Gefördert durch das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung sowie dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) können KMU aus Hessen eine PIUS-Beratung in Anspruch nehmen. Das Ziel der Beratung ist

  • die Verringerung des Energie- und Rohstoffeinsatzes,

  • die Reduzierung der Schadstoffemission,
  • die Reduzierung der Produktionskosten sowie
  • die Erhöhung der Unternehmensrendite.

Da PIUS eine Fülle an Themen berücksichtigt, arbeitet das RKW Hessen mit entsprechend qualifizierten Beratern zusammen, die entweder Generalisten sind oder Experten in einem Teilbereich. Oft kommt es zu einer Zusammenarbeit mehrerer Berater, um dem beratenen Unternehmen die bestmöglichen Einsparmöglichkeiten aufzuzeigen.

Förderhöhe

Die Förderung wird je Beratungstag mit 600 EUR bzw 650 EUR in einem EFRE-Vorranggebiet bei höchstens 10 Beratungstagen pro Projekt gefördert. In Summe ergeben sich damit eine Maximalförderung in Höhe von 6.000 bzw. 6.500 EUR, maximal jedoch 50 % des Beraterhonorars. Parallel bzw. im Anschluss zur Beratung können auch noch Zuschüsse für Investitionen zur Verfügung gestellt werden. Für beide Fördertöpfe liegt die maximale Fördergrenze innerhalb von drei Jahren bei 12.000 bzw. 13.000 EUR.

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