Der ReNOB-Blog

Im ReNOB-Blog behandle ich verschiedene Themen, rund um die Bereiche meiner Dienstleistungen. Viele Inhalte finden sich auf den verschiedenen Webseiten, hier im Blog wird es nur Inhalte und Beiträge geben, die sich inhaltlich nicht gesondert auf der ReNOB-Webseite finden lassen. Ich empfehle Ihnen daher den ReNOB-Newsletter oder eine der Social Media-Plattformen, um alle Neuerungen rund um die ReNOB und meine Dienstleistungen zu erhalten.

Aktuelles

Das VDI ZRE hat eine neue Kurzstudie mit einer ökologischen und ökonomischen Bewertung bezüglich Ressourcenaufwand veröffentlicht. Die aktuelle Veröffentlichung beschäftigt sich mit Reinigungstechnologien in der industriellen Produktion und liegt zum Download bereit. Auch eine gedruckte Version ist bestellbar.

Kurzstudien VDI ZRE in der Wissensdatenbank

Die Einspeisevergütungen für kleine PV-Anlagen stehen fest. Ab Dezember 2019 liegt die Höhe erstmalig in allen drei Anlagengrößen unter 10 ct/kWh. Damit erhöht sich die Rentabilität dieser Anlagen immer mehr über die eingesparte kWh an Netzstrom und immer weniger über die Einspeisevergütung.

Höhe PV-Vergütung in der Wissensdatenbank

Ab dem 01.01.2020 gelten für sämtliche Abgaben Strom neue Höhen. Die deutschen Übertragungsnetzbetreiber haben nun die letzten drei bisher noch fehlenden Abgabenhöhen veröffentlicht. Der Strompreis durch die drei Abgaben erhöht sich um 0,001 ct/kWh, in Summe über alle Abgaben erhöht sich der Strompreis um 0,352 ct/kWh. Die wesentlichen Treiber bleiben die EEG-Umlage, sowie die Offshore-Netzumlage.

Umlagenhöhen Strom in der Wissensdatenbank

Zum 01.10.2019 konnten wieder Angebote für den Betrieb von Windkraftanlagen an Land bei der BNetzA eingereicht werden. Diese hat in der Zwischenzeit die Ergebnisse veröffentlicht - der Zuschlagswert verbleibt weiterhin beim Höchstwert (6,20 ct/kWh), die Anlagenleistung bleibt auf einem relativ geringen Wert (675 MW) - die Windkraft stagniert weiterhin.

Ausschreibungen Windkraft an Land in der Wissensdatenbank

Die Bundesnetzagentur hat das Ergebnis der letzten Ausschreibung für Solaranlagen veröffentlicht. Der durchschnittliche Preis ist im Vergleich zur letzten Ausschreibung von 5,47 auf 4,90 ct/kWh gesunken und damit auf ungefährem Niveau der Ausschreibung von Februar 2019.

Ausschreibung Solaranlagen in der Wissensdatenbank

Auf Basis der Aktualisierung des EDL-Gs hat das BAFA eine Information zur Erstellung der Gesamtenergiebilanz erstellt und veröffentlicht. Im Grunde ändert sich im Vergleich zur bisherigen Vorgehensweise nichts, das BAFA hat das Vorgehen jedoch noch einmal konkretisiert, da die Umsetzung der Bilanzierung in der Vergangenheit - positiv gesagt - verbesserungswürdig war.

Energieaudit EDL-G im ReNOB-Rechtskataster

Fristgerecht haben die Netzbetreiber die Höhe der EEG-Umlage und der Offshore-Netzumlage für das Jahr 2020 veröffentlicht. Während die Offshore-Netzumlage unverändert bleibt (0,416 ct/kWh), erhöht sich die EEG-Umlage um 0,351 ct/kWh (5,19%).

EEG-Umlage in der Wissensdatenbank Offshore-Netzumlage in der Wissensdatenbank

Für Freunde des Messengers WhatsApp habe ich eine ReNOB-Gruppe eingerichtet. In dieser werden nun auch alle News veröffentlicht - gerne können wir auch dort diskutieren. Zugang zur Gruppe gibt es primär über Smartphone & Co. Es gibt jedoch auch eine Desktop-Version, so dass die Nutzung auf Laptop und PC ebenfalls möglich ist.

Die ReNOB-WhatsApp-Gruppe

Mit Ende des Septembers 2019 steht nun auch der so genannte KWK-Index für das IV. Quartal 2019 fest. Der Index ergibt sich aus den Börsenpreisen Spotmarkt und ist wichtig für die Vergütung der durch KWK-Anlagen erzeugten Strommengen, die ins Netz eingespeist werden. Der Preis ist um 0,165 ct/kWh auf 3,745 ct/kWh gestiegen.

KWK-Index in der Wissensdatenbank

Ab dem 01.10.2021 gibt es in Deutschland nur noch ein Marktgebiet für die Erdgasbelieferung. Die Gesellschafter der aktuellen Marktgebietsverantwortlichen Gaspool und NCG haben im Rahmen eines Wettbewerbs unter den Mitarbeitern jetzt den Namen für das Marktgebiet gefunden. Das Marktgebiet wird unter dem Namen Trading Hub Europe firmieren.

Energiewirtschaft in der Wissensdatenbank

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Ende April 2019 hatte ich das Vergnügen eine Podcast-Episode mit Martin Hillenbrand aufzunehmen - bzw. Teil seines Podcasts zu sein. 2 Stunden haben wir gemeinsam über Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit geplaudert und herausgekommen ist eine Bandbreite an Themen, die alle mal mehr, mal weniger einen direkten oder indirekten Bezug zum Thema haben.

Podcast Episode 12 Ressourcen.fm

Im produzierenden Gewerbe stellen die Materialkosten den größten Anteil an den Gesamtkosten. Ein großartiger Ansatz, um mehr für die eigene Ressourceneffizienz zu machen. Neben der Zeit bedeutet dies aber auch den Einsatz von Personal und ggf. externem Expertenwissen, was wiederum mit weiteren Kosten verbunden ist. Externe Beratung zum Thema Materialeffizienz wird jedoch ähnlich dem Thema Energie von Seiten des Bundes gefördert. Nicht so umfangreich, aber dennoch ausreichend, um die ersten kleinen oder auch größeren Schritte zu realisieren. Im Folgenden erfahren Sie, welche grundsätzlichen Möglichkeiten es gibt.

Möglichkeiten geförderter Materialeffizienz(beratung)

Am 11.06.2018 fand die 21. NeRess-Netzwerkkonferenz in Berlin statt. Die Konferenz stand voll im Zeichen von ProgRess II bzw. III, welches in 2020 Gültigkeit erhalten soll. Hier ein kleiner inhaltlicher Rückblick der Veranstaltung.

Rückblick 21. NeRess-Konferenz

Auf der Website des ZfK ist ein interessanter Artikel zum Thema Bitcoin erschienen. Der Artikel zitiert den PWC-Experten de Vries, welcher vor einem Anstieg des Energiebedarfs durch Bitcoins warnt und enthält leider einen Fehler.

Korrekte Nutzung von Einheiten

Die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC hat in Ihrer Verpackungsstudie 2018 die Wünsche der deutschen Verbraucher hinsichtlich der Entwicklung von Verpackungen untersucht. Grundsätzlich stehen die Verbraucher einem Mehrwegsystem offen gegenüber, jedoch nur, wenn es keine Zusatzkosten gibt.

PwC-Studie: Deutsche Verbraucher legen Wert auf nachhaltige Verpackungen

In Deutschland werden die netzgebundenen Energieträger (üblicherweise Strom, Gas, Fernwärme) mittels eines Leitungsnetzes dem Endkunden zur Verfügung gestellt. Das Netz wird durch einen (unabhängigen) Netzbetreiber betrieben. Die Energie selbst wird durch einen Energieversorger / - händler an den Endkunden geliefert. Der Netzbetreiber stellt nur die Leitung(en) zur Verfügung und sorgt für die unterbrechungsfreie Versorgung. Die Kosten für den Betrieb und dessen Aufrechterhaltung werden durch den Netzbetreiber über den Lieferanten oder direkt an den Endabnehmer weitergegeben. Im Folgenden erhalten Sie einen kurzen Überblick über Möglichkeiten, wie Sie als Unternehmen diese Kosten reduzieren können. Beachten Sie jedoch: Die folgende Auflistung zeigt nur die grundsätzlichen Möglichkeiten, nicht jede Möglichkeit lässt sich (bei Ihnen) umsetzen. Hier empfiehlt sich eine situative Betrachtung.

Die Netzentgelt-Reduzierung - ein aktueller Überblick

Der Unterschied zwischen einem optimalen und einem realen Prozess ist meist durch Fehler zu charakterisieren. In der Theorie kann ein (Produktions-)Prozess noch so optimal entwickelt worden sein, in der Realität kommen dann aber Menschen und Maschinen mit den unterschiedlichsten Einflussgrößen ins Spiel. Und genau durch diese Einflussfaktoren kommt es bei Mensch und Maschine zu Abweichungen vom ideal konzipierten Prozess. Abweichungen vom idealen Prozess bedeuten erst einmal eine Verringerung des maximalen Gewinns. Selbst wenn nicht mit dem maximalen Gewinn, der sich aus einem Prozess ziehen lässt, gerechnet wird, so bedeutet jedwede Abweichung die Annäherung an die Unwirtschaftlichkeit eines Prozesses. Die Herangehensweise an die Vermeidung von Abweichungen innerhalb eines Prozesses sind unterschiedlich und auch sehr stark von den Gegebenheiten abhängig, in denen der Prozess geschieht. Im Folgenden soll es um den Faktor Mensch gehen und wie ein Unternehmen Fehler behandeln sollte, damit Fehler nicht nur unliebsame Abweichungen sind, sondern ein, zwar übles, aber zumindest hilfreiches systembedingtes Vorkommnis in einem Unternehmen darstellen.

Die Aktive Nutzung von Fehlern in Unternehmen

Am 11.10.2017 hat die Bundesministerin Hendricks mitgeteilt, dass ihr Ministerium das Öko-Institut mit einer aktuellen Kalkulation auf Grundlage der Zahlen für das erste Halbjahr dieses Jahres beauftragt. Das überraschende Ergebnis der Untersuchung: In Summe kann Deutschland bei aktuellem Stand die selbst gesetzten Klimaziele nicht erreichen. Als Gründe sind trotz steigendem Anteils erneuerbarer Energien die weiterhin erzeugte Energie aus Kohle (welche aus wirtschaftlichen Gründen exportiert wird), aber auch ein Anstieg an Emissionen im Verkehrssektor. Gerade in der Wirtschaft sind die Effekte des Aufschwungs deutlich unterbewertet worden.

Die Auswirkung der Auswahl von Benchmarkgrößen

Fast jeder kennt die folgende Aussage: "Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast". Unabhängig, von wem dieses geflügelte Wort auch immer stammt, so fasst es doch ein großes Problem gut zusammen. Nämlich, dass die Wahl der Parameter, innerhalb derer eine Untersuchung durchgeführt wird, maßgeblich auch für den Ausgang der Untersuchung mit verantwortlich ist. Doch was hat das mit Ressourceneffizienz zu tun? In diesem Beitrag geht es um die Folgen der Bilanzierung und vor allem darum, was Gutes und Schlechte passieren kann, wenn die Bilanz richtig/falsch definiert ist.

Die Wichtigkeit von richtigen und Gefahr von falschen Bilanzgrenzen

Derzeit ist Wahlkampf in Deutschland und so langsam geht es in den Endspurt. Wie nicht anders zu erwarten, kommen jetzt auch mal markige Sprüche, die hier und da noch ein paar Stimmen bringen sollen. Ein Thema, was hier förmlich prädestiniert ist, ist die "Diesel-Affäre" der deutschen Autobauer. In Verbindung mit den Auswirkungen der Emissionen schallt immer mal wieder ein "Verbot von Verbrennungsmotoren" durchs Land. Von einigen Parteien positiv gewertet/gefordert, von anderen eher kritisch gesehen bringt die Diskussion einiges mit sich. Hierzu ein paar Gedanken rund um Auswirkungen und Anforderungen für und an Unternehmen, die direkt mit einem Verbot zu tun hätten.

ca. 600.000 Gründe für Ressourceneffizienz

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