Der Einkauf-Blog

Messstellenbetriebsgesetz (MsbG) in Kraft getreten

06.09.2016
Am 02.09.2016 ist das "Gesetz über den Messstellenbetrieb und die Datenkommunikation in intelligenten Energienetzen (MsbG)"[1] in Kraft getreten. Kernstück des Gesetzes ist die Verpflichtung des grundzuständigen Messstellenbetreibers zum Rollout von Smart Meters, also intelligenten (Strom)Zählern. Zu den wichtigsten Anforderungen zählen hierbei der:

  1. Zählereinbau bei Verbräuchen > 6.000 kWh/a und

  2. Zählereinbau bei EEG- und KWK-Anlagen ab installierter Leistung von 7 kW

Für den Endverbraucher mit einem Verbrauch von 6.000 - 10.000 kWh/a dürfen hierbei die Kosten nicht höher als 100 EUR brutto liegen. Der Rollout ist für den Jahresbeginn 2017 geplant, bis 01.04.2017 müssen die personenbezogenen Daten in einem Standard-Format übertragen werden (können). Sobald die Vorgaben hinsichtlich der technischen Möglichkeit (§ 30: "... wenn mindestens drei voneinander unabhängige Unternehmen intelligente Messsysteme am Markt anbieten, die den am Einsatzbereich des Smart-Meter-Gateways orientierten Vorgaben des § 24 Absatz 1 genügen und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik dies feststellt") erfüllt sind sowie nach Anzeige oder Übernahme der Grundzuständigkeit, müssen innerhalb von drei Jahren mindestens 10 % aller auszutauschenden Zähler innerhalb eines Netzgebietes ausgetauscht sein. Ansonsten droht der Verlust der Grundzuständigkeit.

Herausforderung für Unternehmen

Für Unternehmen, die bisher mit einem so genannten SLP-Zähler an das öffentliche Netz angeschlossen sind, bietet sich die Möglichkeit, im Rahmen des gesetzlich vorgeschriebenen Einbaus zu prüfen, ob es alternative Anbieter von Smart Metern gibt, die ggf. günstigere Konditionen bieten. Darüber hinaus sollten die Vorteile eines Smart Meters verstanden und genutzt werden.

Die ReNOB berät Sie hierzu gerne. Mehr Informationen und den sich für Sie daraus ergebenden Möglichkeiten finden Sie in unserem Portfolio.

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