Der Energieeinsatz-Blog

Förderaufruf für Netzersatzanlagen mit Brennstoffzellensystemen

Aiko Müller-Buchzik, 19.02.2018
Die Energieagentur NRW[1] hat am 07.02.2018 mitgeteilt, dass ab sofort Anträge für Brennstoffzellensysteme zur autarken Energieversorgung von kritischen oder netzfernen Infrastrukturen eingereicht werden können.

Hintergrund NIP2

Der Förderaufruf ist Teil des Nationalen Innovationsprogramms "Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie". Die Förderung erfolgt im Rahmen der Förderrichtlinie Marktaktivierung, in Rahmen dessen das BMVI bis zum 2019 insgesamt 250 Millionen EUR zur Verfügung stellt

Gefördert werden Geräte mit einer Leistung bis 20 kW in den Segmenten Digitalfunk für Behörden sowie Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) und Verkehrsleittechnik. Alle wesentlichen Unterlagen zum Förderabruf finden Sich auf der Seite der NOW[2].

Die Anträge auf Förderung können bis zum 31.05.2018 gestellt werden.

Förderhöhe

Die Förderhöhe liegt bei maximale 40% der Investitionsmehrkosten. Wegen des begrenzten Fördervolumens in Höhe von 5 Millionen EUR können vemrutlich ca. 500 bis 600 entsprechende Anlagen gefördert werden.

Herausforderung für Unternehmen

Netzentfernte Organisationen haben häufig Nachteile beim Anschluss an das öffentliche Energieversorgungsnetz (Stichwort Netzentgelte). Hier können sich die Organisationen mit einer autarken Energieversorgung helfen, welche häufig über tankbasierte Strom- und Wärmeerzeugungsanlagen realisiert werden. Die Kombination aus beidem ist besonders ressourcenschonend (Stichwort BHKWs). Eine Alternative zu den derzeit üblicherweise eingesetzten Anlagen auf Basis von Erdgas, Diesel oder Heizöl (Verbrennungstechnik Hubkolbenmotor) können auch Anlagen mit Einsatz von Wasserstoff in einer Brennstoffzelle eingesetzt werden.

Für diese und weitere Fragen rund um das Thema Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ich freue mich auf Ihren Anruf.

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