Der Materialeinsatz-Blog

ING-Studie: 50% aller Produkte in wenigen Jahren aus dem 3D-Drucker

Aiko Müller-Buchzik, 07.11.2017
Das 3DNetzwerk hat Anfang Oktober 2017 eine Studie des niederländischen Bank- und Finanz-Dienstleisters ING zusammengefasst und kommentiert, die sich mit dem Anteil von 3D-Produkten beschäftigt[1]. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass bis spätestens 2060 die Additive-Fertigung (3D-Druck) die konventionelle Produktion eingeholt hat. Der Welthandel soll bis dahin um fast ein Viertel schrumpfen. Um die wesentlichen Ergebnisse der Studie nicht einfach zu kopieren empfehle ich die Webseite des 3D-Netzwerks (Link siehe unten). Die Studie selbst ist auf Englisch, aber gut zusammengefasst.

Herausforderung für Unternehmen

Das 3D-Netzwerk hat in einem eigenen Kommentar wesentliche 'Bedenken' schon aufgeführt. Besonders hervorheben möchte ich den Wandel der Wirtschaft, der nicht immer vollständig voraussagbar ist. Es bleibt definitiv spannend, welche Ideen sich in den nächsten Jahren auf Basis des vermehrten Einsatzes von Additiver Fertigung sowohl im produzierenden, als auch im nicht-produzierenden Sektor entwickeln werden.

Hier heißt es, den Markt genau zu beobachten und regelmäßig seine Produkte mit den aktuellen (Mega)Trends abzugleichen. Dadurch können frühzeitig Produktideen entstehen und möglicherweise zeitnah nicht mehr benötigte eigene Produkte identifiziert werden. Bei konsequenter Durchführung dieser Beobachtung können frühzeitig Entscheidungen auf oberster Ebene getroffen werden, die eine entsprechende Neueinführung eines wirtschaftlichen bzw. die Absetzung eines unwirtschaftlichen Produktes zur Folge haben. Damit kann eine Aufrechterhaltung der eigenen Unternehmensexistenz gesichert werden.

Welche Möglichkeiten (auch unter Nutzung von Fördermitteln) es gibt, erläutere ich Ihnen gerne in einem persönlichen Gesrpäch - ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme.

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