Der Organisationsstruktur-Blog

Bitkom-Studie: Digitalisierung ist zu selten Chefsache

Aiko Müller-Buchzik, 14.11.2017
Die Bitkom Research hat in einer Studie Unternehmen hinsichtlich Ihrer Strategie zur Digitalisierung befragt[1]. Im Ergebnis stößt die Geschäftsführung in nur 40% der Fälle Digitalisierungsprojekte an, zumindest haben aber 75% der befragten Unternehmen eine Digitalisierungsstrategie.

"Digitalisierung - Deutschland endlich auf dem Sprung?"

Die TATA Consultancy Service[2] ließ im Rahmen der Studie 905 Unternehmen mit mindestens 100 Mitarbeitern in Deutschland befragen. Klar ist: Die Digitalisierung verändert die Wirtschaftswelt, da es inzwischen möglich ist Produkte anzubieten ohne klassische Hardware hierfür zu besitzen. Als Beispiel wird der Handel genannt, der funktionieren kann, ohne eigene Warenlager zu haben. Dies sei in erster Linie durch die Digitalisierung und die sich daraus ergebenden Vorteile realisierbar.

Wie die Studie weiter ausführt, gibt es grundsätzlich eine hohe Offenheit gegenüber innovativen, digitalen Technologien. Interessiert sind die meisten der Befragten an den Themen Cloud Computering und Big Data Analytics. Interessanter Weise ist das in der letzten Zeit häufig kommunizierte Thema Blockchain mit nur 7% eher im hinteren Feld zu finden. Im gleichen Maße wie Digitalisierung in deutsche Unternehmen Einzug hält, verändert sich auch die Arbeitswelt, da vermehrt Jobs mit direktem Bezug zu digitalen Technologien geschaffen werden. Aber auch externe Berater oder Dienstleister profitieren, denn im gleichen Maße wie neue Mitarbeiter eingestellt werden sollen, suchen sich Unternehmen auch nach einer externen Lösung. Ganz oben auf der Liste steht das Thema Sicherheit, weswegen Experten zur IT-Sicherheit am häufigsten als gesucht genannt wurden.

Die Veränderung und verbreitere Nutzung von Digitalisierung zeigt sich auch im Investitionsvolumen. So investiert fast die Hälfte der befragten Unternehmen 5 - 10% des Umsatzes in das Thema Digitalisierung, 4% sogar 10 - 20%. Der Durchschnitt lag in 2016 bei 4,6%.

Herausforderungen für Unternehmen

Vor allem mittelständische und kleine Unternehmen sehen sich immer mehr Konkurrenz gegenüber und sind daher fast gezwungen, sich mit alternativen Möglichkeiten für Geschäftsprozesse und auch - modellen auseinanderzusetzen. Dies kann im Einzelfall schon sehr konkret auf Basis eines Problems geschehen, aber auch mittel- und langfristig mittels einer Marktbeobachtung und regelmäßigen Trendanalysen.

Digitalisierung ist ein Megatrend, der von der Bundesregierung als Chance bzw. Notwendigkeit zum Erhalt des Wirtschaftsstandortes Deutschland erkannt wurde und daher in verschiedenen Formen gefördert wird. Hier gibt es direkte und indirekte Förderungen. Ob und in welchem Umfang Sie von Förderungen und von digitalierten Prozessen profitieren können, bespreche ich gerne mit Ihnen in einem persönlichen Gespräch. Ich freue mich auf Ihren Anruf.

Kontaktdaten Aiko Müller-Buchzik

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