Der Organisationsstruktur-Blog

Förderung von Kommunen im Rahmen der Kommunalrichtlinie bis 31.03.2018

Aiko Müller-Buchzik, 12.02.2018
Die Nationale Klimaschutzinitiative (NKI)[1] hat darauf hingewiesen, dass bis zum 31.03.2018 im Rahmen der aktuellen Antragsphase Fördergelder für die Umsetzung von Klimaschutzprojekten beantragt werden können.

Förderprogramm gemäß Kommunalrichtlinie

Mit der Kommunalrichtlinie werden strategische und investive Projekte in Kommunen gefödert. Die Schwerpunkte der Förderung sind Einsteigsberatungen, die Erstellung von Klimaschutzkonzepten und das Klimatschutzmanagmeent. Darüber hinaus wird aber auch die Umrüstung der Beleuchtungstechnik auf LED in Schulen, Kindergärten und Sporthallen gefördert und zusätzlich die Errichtgung von Mibilitätsstationen und die In-situ-Stabilisierung von Abfalldeponien.

Das Programm richtet sich an Kommunen, gemeinnützige Sportvereine, kommunale Unternehmen sowie andere lokale Akteurinnen und Akteure in ganz deutschland und läuft noch bis zum 31.12.2019. Jeweils zweimal im Jahr, können Förderantragäe in den Bereichen

  • Einstiegsberatungen

  • Klimaschutzkonzepte
  • Klimaschutzteilkonzepte
  • Klimaschutzmanagement
  • Energiesparmodell und Starterpaket
  • Investive Klimaschutzmaßnahmen

beim Projektträger Jülich gestellt werden.

Höhe Förderung

Die Förderung liegt im Wesentlichen bei 65% bzw. 70/90% bei finanzschwachen Kommunen und wird als Zuschuss gewährt. Dabei gibt es für die oben genannten Fördervarianten unterschiedliche Mindestzuwendungen ab 1.000 EUR.

Externe Begleichtung

Kommunen sollen durch externe Begleitung / Beratungen einen Einstieg in das Thema erhalten, indem erste BEratungen und die Erstellung von Konzepten durch qualifizierte, externe Berater durchgeführt werden. Der Berater im Falle der Einstiegsberater muss dabei z. B. die folgenden Eigenschaften nachweisen:

  • Vier Jahre Erfahrung in der Beratung bei partizipativen kommunalen Klimaschutzprozessen (Kurz beschreibung und Referenzen mit zeitlichem Bezug) oder

  • vier Jahre Erfahrung in einer kommunalen Verwaltung mit Tätigkeitsfeld Energie und Klimaschutz (Nachweis mit zeitlichem Bezug) oder
  • einschlägige Ausbildung (Nachweis mit zeitlichem Bezug) mit Schwerpunkt auf dem Bereich kommuna ler Klimaschutz und mindestens drei Jahre Berufserfahrung im gleichen Themenfeld

Die Qulifikation muss beim Projektträger nachgewiesen werden.

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externe Links

[1] Webseite des NKI mit Mitteilung

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