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Neue Listung und neu im Portfolio: BAFA-Energieberatung für kommunale Einrichtungen

Aiko Müller-Buchzik, 04.07.2018
Ende Mai 2018 bin ich vom BAFA darüber informiert worden, dass ich für das Förderprogramm "Energieberatung für Nichtwohngebäude von Kommunen", auch unter der Bezeichnung 'kommunale Energieberatung' bekannt, als Berater zugelassen worden bin.

Allgemeines zum Förderprogramm

Im Rahmen des Förderprogramms wird die Energieberatung zur Erstellung eines energetischen Konzeptes von Nichtwohngebäuden gefördert[1]. Die Energieberatung wird entweder in Form eines Sanierungsfahrplans oder in Form einer umfassenden Sanierung durchgeführt. Zudem wird die Neubauberatung für Nichtwohngebäude gefördert. Gegenstand der Beratung sind Nichtwohngebäude, die sich im Bundesgebiet befinden. Die Energieberatung kann folgende Maßnahmen empfehlen:

  • Sanierungsfahrplan,

  • Sanierung zu einem KfW-Effizienzhaus 70,
  • Sanierung zu einem KfW-Effizienzhaus 100 oder
  • Sanierung zu einem KfW-Effizienzhaus Denkmal

Die Beratung soll wirtschaftlich sinnvolle Investitionen in die Energieeffizienz aufzeigen und darstellen. Alternativ wird eine Neubauberatung für Nichtwohngebäude auf dem KfW-Effizienzhausstandard (EH 55 oder EH 70) gefördert. Das energetische Sanierungskonzept und die Neubauberatung beziehen sich jeweils auf ein einzelnes Nichtwohngebäude. Die Energieberatung richtet sich an kommunale Gebietskörperschaften, deren Eigenbetriebe, kommunale Zweckverbände, Unternehmen mit mehrheitlich kommunalem Hintergrund sowie gemeinnützige Organisationsformen und anerkannte Religionsgemeinschaften.

BAFA-Förderprogramm 'Kommunale Energieberatung'

Förderhöhe

Die Förderung deckt 80% der förderfähigen Ausgaben ab, maximal jedoch ein von der Anzahl der Nutzungszonen abhängiges Honorarin Höhe von 15.000 EUR bedeutet. Wird der Bericht durch den Berater im kommunalen Entscheidungsgremium vorgestellt, so wird dies noch einmal mit zusätzlich pauschal 500 EUR gefördert. Voraussetzung hierfür ist, dass das Entscheidungsgremium eine Entscheidung hinsichtlich einer Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen durchführt. Der Antragsteller hat die Möglichkeit, mehrere Beratungen an verschiedenen Objekten bei demselben Beratungsempfänger durchzuführen.

Der sich ergebende Eigenanteil des Beratungsempfängers bezieht sich auf die Differenz von Bruttohonorar, abzüglich des Förderanteils. Der Förderanteil wird abhängig von der Vorsteuerabzugsfähigkeit des Beratungsempfägners vom Nettoberaterhonorar bzw. vom Bruttoberatungshonorar abgezogen, falls keine Vorsteuerabzugsfähigkeit vorliegt.

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