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Ausschreibungen Windkraft an Land

Die Vergütung von durch Windkraftanlagen eingespeisten Strom erfolgt seit 01.05.2017 nicht mehr pauschal, sondern per Ausschreibung durch die Bundesnetzagentur, sofern es sich um Anlagen handelt, die nach dem 01.01.2017 in Betrieb genommen wurden und eine installierte Leistung von mehr als 750 kW haben. Die gesetzliche Grundlage ergibt sich aus dem EEG[1] (und hier vor allem aus den §§ 28 bis 36). Ausgenommen von der Verpflichtung für eine Ausschreibung sind Anlagen die vor dem 01.01.2017 eine Genehmigung nach dem BImSchG haben, diese der Bundesnetzagentur bis zum 01.02.2017 gemeldet und bis zum 31.12.2018 in Betrieb genommen wurden. Des Weiteren sind auch Pilotanlagen von der Regelung ausgenommen. Das Ausschreibungsverfahren wird durch die Bundesnetzagentur geregelt und überwacht[2].

Preishistorie

Die folgende Tabelle zeigt die Entwicklung der Zuschläge. Die Preisangabe erfolgt in ct/kWh.

Gebotstermin Durchschnittspreis niedrigstes Angebot höchstes Angebot
08/2018 6,16 4,00 6,30
05/2018 5,73 4,65 6,28
02/2018 4,73 3,80 5,28
11/2017 3,82 2,20 3,82
08/2017 4,28 3,5 4,29
05/2017 5,71 4,2 5,78

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