Das ReNOB-Portfolio

Energieeinsatz

Energie ist ein Hilfsmittel, um das von Ihnen eingesetzte Material zu bearbeiten und auch ein angenehmes Arbeitsklima zu schaffen. Trotz seines geringen Anteils von << 5% der Gesamtkosten im produzierenden Gewerbe (Ausnahme Gießereien mit elektrisch betriebenen Schmelzöfen jeglicher Art) gibt es zahlreiche Gesetze und Förderungen, welche die Energieeffizienz erhöhen sollen (um letztlich die CO2-Emissionen Ihres Unternehmens zu reduzieren).

Ein zweiter, wesentlicher Faktor ergibt sich aus gesetzlichen Anforderungen, hier vor allem aus dem Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G), welches Nicht-KMU vorschreibt, im Vierjahresrhythmus ein Energieaudit gemäß DIN EN 16247 durchzuführen - falls es keine Alternative wie zum Beispiel ein zertifiziertes Energiemanagementsystem gemäß ISO 50001 besitzt.

Gründe für Energieeinsparung

Für die Reduzierung des Energieeinsatzes gibt es ein paar Gründe, die nicht unbedingt im eigenen Unternehmen begründet sind, sondern durch die komplexen Verbindungen in der Wirtschaft.

hoher Kostenanteil Energie
Ein hoher Anteil an Kosten für Energie fällt bei KMU (produzierend und auch nicht-produzierend) eher selten an, schon häufiger aber in der Industrie. Ein Beispiel für KMU sind Gießereien, die strombetriebene Schmelzöfen betreiben. Diese speziellen Produktionsformen einmal herausgenommen, so stellt sich der Energieinsatz häufig durch Querschnittstechnologien dar, also zum Beispiel durch Beleuchtung oder Pumpen (Motoren). Im Bereich der Betriebe mit Hochtemperatur-Prozessen kommt das Thema Abwärme zum Tragen.

steuerrechtliche Anforderungen
Strom- und Energiesteuergesetz geben die Möglichkeit zu einer Reduzierung der Stromsteuer bzw. der EEG-Umlage. Um in den Genuss dieser zu gelangen, müssen neben rechtlichen Vorgaben auch operative Vorgaben erfüllt werden, zum Beispiel die Implementierung von Energiemanagementsystemen oder einer regelmäßigen Durchführung eines Energieaudits gemäß DIN EN 16247. Egal über welchen Weg auch immer und auch unabhängig vom Willen, ernsthaft eine Energieeinsparung zu realisieren, so beschäftigt sich letztlich doch ein Großteil der Unternehmen wirksam mit der Energieeinsparung und sieht im Nachhinein häufig die Sinnhaftigkeit und die finanziellen Vorteile.

gesetzliche Vorgaben
Im Jahr 2012 hat die EU-Kommission beschlossen, dass erstmals zum 05.12.2015 jedes Nicht-KMU in Europa ein Energieaudit gemäß DIN EN 16247 durchzuführen hat und dies im Rhythmus von vier Jahren wiederholen muss. Alternativ besteht die Möglichkeit ein zertifiziertes Managementsystem zu implementieren. Deutschland hat im Jahr 2015 die entsprechende Gesetzesänderung umgesetzt und seit Mai 2015 gibt es durch das zur Durchführung beauftrage BAFA entsprechende Merkblätter, wie das Energieaudit durchzuführen ist.

interne/externe Vorgaben
Immer mehr Unternehmen in Deutschland und auch im (europäischen) Ausland verlangen von Ihren Zulieferern bestimmte Einhaltungen im Hinblick auf Energieeinsatz. Gleiches gilt auch für engagierte Geschäftsführer, die entsprechende Anforderungen an das eigene Unternehmen stellen, weil sie sich daraus einen Vorteil im Markt erhoffen bzw. das Überleben des Unternehmens teilweise nur so möglich erscheint. In den meisten Fällen handelt es sich hierbei um ein (Energie)Managementsystem.

Energieaudit gemäß DIN EN 16247

Allgemeines
Wenn von Energieeinsparung gesprochen wird, dann bezieht man sich meistens auf die Energie, die bei Querschnittstechnologien zum Einsatz kommen. Bei einer Analyse der Anlagen und Maschinen mit Energiebedarf stößt man dann aber schnell darauf, dass - zumindest im produzierenden Gewerbe - Produktionsanlagen den weitaus größten Anteil am Energieeinsatz aufweisen. Aus Gründen der Sinnhaftigkeit müsste in diesen Fällen eine Betrachtung des Energieeinsatzes bei den Querschnittstechnologien entfallen und ein besonderes Augenmerk auf die Produktion gelegt werden.

Dies ist grundsätzlich in der DIN EN 16247 durch die Norm-Teile 3 und 4 vorgesehen, so dass sich die allgemeine Vorgehensweise eines Energieaudits ebenfalls für Materialeinsatz (Produktion) und Transport/Logistik umsetzen lässt. Zwar geht die Norm in ihrem Ansatz vom Energieeinsatz aus, wenn die Norm aber entsprechend umgesetzt wird, so fallen Einsparungen sowohl im Bereich Energie, als auch in den Bereichen Materialeinsatz bzw. Transport/Logistik an. Umgekehrt verhält es sich, wenn die Bereiche Materialeinsatz und Transport/Logistik der Ausgangspunkt der Betrachtung sind - hier ist die Einsparung an Energie das "Nebenprodukt".

Vorgehen Energieaudit
Die methodische Vorgehensweise des Energieaudits ist wie folgt beschrieben:

  1. Klärung wesentlicher Parameter

  2. Erstellung Energiebilanz
  3. Erstellung Verbraucherübersicht
  4. Effizienzmaßnahmen
  5. Abschluss mit Bericht und Besprechung

Das Energieaudit gemäß DIN EN 16247 kann auf freiwilliger Basis, aber auch unter vorgegebenen (gesetzlichen) Parametern durchgeführt werden.

Voraussetzungen für den Berater
Um die vom BAFA geförderte "Energieberatung im Mittelstand" und ein vom BAFA gefordertes "Energieaudit gem. EDL-G" durchführen zu dürfen, muss der Berater bei der BAFA als qualifizierter Berater gelistet sein. Ich habe sämtliche Vorgaben erfüllt und bin entsprechend gelistet.

freie Durchführung
Energieberatung im Mittelstand
Energieaudit gemäß EDL-G

geförderte Beratungen

Allgemeines
Der Gesetzgeber hat im Sinne seiner Ziele hinsichtlich des Klimawandels ("Klimaschutz") verschiedene Förderprogramme implementiert. Gefördert werden dabei sowohl Beratungen selbst, als auch Umsetzungen mittels Zuschüsse und/oder Kredite. Die "Energieberatung im Mittelstand" (siehe Abschnitt zum Energieaudit) zielt auf eine Beratung ab. Gleiches gilt für die Orientierungsberatung zum Thema "Contracting". Im Gegensatz dazu benötigen Sie für bestimmte Förderungen ein Konzept, hier sind vor allem die Förderprogramme Querschnittstechnologien (BAFA) und Abwärme (KfW) zu nennen.

Voraussetzungen für den Berater
Um die genannten Konzepte erstellen bzw. die Contractingberatung durchführen zu dürfen, muss der Berater seine Qualifizierung nachweisen. Der Nachweis erfolgt gegenüber dem Förderer und durch entsprechende Listungen. Die Vorgaben erfülle ich und bin daher entsprechend gelistet.

Konzept BAFA-Förderprogramm QST
Konzept KfW 'Abwärme'
BAFA-Förderprogramm 'Kommunale Energieberatung'
BAFA-Förderprogramm 'Energieeinspar-Contracting'

Sonstiges Beratungsangebot

Neben den oben vorgestellten Beratungen, kann ich Ihnen noch die folgenden Dienstleistungen anbieten, die teilweise in anderen Produkte enthalten sind, aber jederzeit extra beauftragt werden können:

Erstellung Energieausweis
Inspektion gemäß §12 EnEV
Pinch-Point-Analyse
Lastgang-Analysen

Fragen zum Energieeinsatz?

Sie haben Fragen zum Energieeinsatz? Dann freue ich mich auf Ihren Anruf oder Ihre E-Mail.

Ihr Ansprechpartner

Fact Sheets Energieeinsatz

Sie sind ab und zu offline und wollen sich weitere Informationen zum effizienten Energieeinsatz einholen? Dann laden Sie sich die Fact Sheets zum Energieeinsatz herunter:

Fact Sheets Materialeinsatz als pdf-Datei
Übersicht
Seitenanfang