Das ReNOB-Portfolio

Organisationsstruktur

Die Organisation / Ihr Unternehmen kann in seiner Struktur dazu beitragen, Kosten zu senken und damit eine Effizienzsteigerung zu bewirken. Hierfür stehen umfangreiche Methoden, wie zum Beispiel Managementsysteme zur Verfügung, aber auch andere Methoden, die richtig angewendet zu Effizienzen führen. Welche dies sein können und wie ich Ihnen bei einer Umsetzung und Aufrechterhaltung helfen kann, finden Sie in diesem Portfolio-Bereich.

Anforderungen gemäß EDL-G

Das Energiedienstleistung (EDL-G) fordert von Unternehmen die Einführung von Energiemanagementsystemen oder die Durchführung von Energieaudits (siehe folgende Tabelle):

Produktion Dienstleistung
KMU bei Steuerbegünstigung ISO 50001, alternativ Energieaudit (DIN EN 16247) oder Managementsystem gem. Anlage 2 SpaEfV noch keine Anforderungen
Nicht-KMU bei Steuerbegünstigung ISO 50001 Energieaudit (DIN EN 16247), alternativ ISO 50001 oder EMAS

ISO-Managementsysteme

Jedes Unternehmen hat (s)eine Struktur! Ob gewollt oder nicht kann dieses System der Organisationsstruktur definiert sein oder sich über die Jahre ergeben haben. Der Erfolg dieses Systems zeigt die Marktsituation. Im Wesentlichen soll jedes System dafür sorgen, dass Abläufe klar definiert und im Nachgang dazu dann natürlich auch effizient sind. Definierte Systeme gibt es für die Wirtschaft in Form von ISO-Normen. Die darin definierten Managementsysteme dienen dazu, innerhalb eines Unternehmens Strukturen zu implementieren, die dabei helfen, ein bestimmtes Thema im Unternehmen organisiert und nach klaren Strukturen thematisch zu behandeln. Folgende wesentlichen Normen mit Bezug zu Ressourceneffizienz sind hierbei hervorzuheben:

  • ISO 9001: Qualitätssicherung

  • ISO 14001: Umweltmanagement
  • ISO 50001: Energiemanagement (auch als Teil der ISO 140001)

ISO-Normen folgen einem gemeinsamen Aufbau ("high-level-structure"). Durch diese Vereinheitlichung ist es möglich, dass mehrere Themen innerhalb eines Systems integriert werden können.

ISO-Managementsystem
externer Managementbeauftragter

Ganzheitliches Produktionssystem / LEAN-Management

Neben den ISO-Mangementsystemen können Unternehmen auch etwas mehr auf die Produktion abgestimmte Systeme zur effizienten Produktion implementieren. Im Wesentlichen sind dies das ganzheitliche Produktionssystem (GPS) gemäß VDI 2870 und das LEAN-Management. Beide Systeme haben das Ziel Durchlaufzeiten innerhalb der Produktion zu reduzieren und die Produktionsprozesse flüssig zu realisieren. Die wesentliche Grundlage für beide Systeme basiert auf den 7 Arten der Verschwendung nach dem Toyota Produktionssystem.

ganzheitliches Produktionssystem
LEAN-Management

Gesetzliche Anforderungen für Managementsysteme

In den letzten Jahren hat aufgrund des Klimawandels eine sehr starke Konzentration auf das Thema Energie eingesetzt. Dies führte zum Einen zur ISO 50001, zum Anderen aber zu verschiedenen anderen Normen (z. B. der DIN EN 16247). Zudem ergaben gesetzliche Vorgaben von Seiten der EU-Kommision (EED) den Zwang, dass auf nationaler Ebene Regelungen und Vorschriften geschaffen wurden, die im Bereich des Energieeinsatzes auf organisatorischer Ebene verschiedene Modelle zur Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben ermöglichten. Zu nennen ist hier in erster Linie die Erfüllung im Rahmen des Spitzenausgleichs (Steuerbegünstitgung gemäß Strom- und Energiesteuergesetz).

Daraus entstand die Spitzenausgleicheffizienzsystemverordnung (SpaEfV), welche kleinen und mittleren Unternehmen die Möglichkeit gibt, die Steuerbegünstigungen nutzen zu können.

Managementsystem gemäß SpaEfV
externer Beauftragter

Digitalisierung / Industrie 4.0

Digitalisierung ist aktuell eine der ganz großen Begrifflichkeiten, wenn es um die zukünftige Gestaltung im produzierenden Gewerbe geht. Dabei wird jedoch durchaus vergessen, dass viele Unternehmen bereits digitalisierte Strukturen haben. Eine große Umwandlung der Unternehmen ist nicht unbedingt notwendig, um erste Effizienzen zu heben. Digitalisierung bedeutet (auch), sich mit allgemeinen Informationsflüssen und Kommunikation allgemein zu beschäftigen und diese ggf. in einem ersten Schritt zu visualisieren. Der automatisierende Einsatz von digitalen Techniken zur Steigerung der Produktionseffizienz kann, muss aber keine notwendige Konsequenz im Rahmen der nachhhaltigen Entwicklung eines Unternehmens sein.

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