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Transport/Logistik

Transport/Logistik hat nicht unbedingt primär etwas mit einem großen 40-Tonner auf der Autobahn zu tun. Dies ist für einen Spediteur zwar interessant, für ein (produzierendes) Unternehmen bedeutet das Thema Transport/Logistik in erster Linie jedoch ein Blick auf die Durchlaufzeit eines Produktes, zu dem auch eine Dienstleistung gehören kann. Die Durchlaufzeit definiert sich hier durch den Zeitraum, in welchem die erste Ressource in Bezug auf das Produkt ins Unternehmen (Eingangslager) hineingelangt bis zu dem Zeitpunkt, in dem die letzte Ressource mit Bezug auf das Produkt das Unternehmen verlässt (Ausgangslager/Auslieferung beim Kunden). Kurz gesagt beschäftigt sich dieser Themenbereich im Wesentlichen mit Lagerung und dem innerbetrieblichen Transport.

Brutto-/Nettozeitdarstellung

Eine optisch sinnvolle Darstellung der Durchlaufzeit des produktbezogenen Materials ist die Darstellung von Brutto- und Nettozeit innerhalb des Unternehmens. Mit Bruttozeit ist der Zeitraum gemeint, der sich aus Lagereingang für die erste produktbezogene Ressource bis zum Lagerausgang/Auslieferung der letzten produktbezogenen Ressource ergibt. Die Nettozeit berücksichtigt hingegen nur die Zeit, in der die produktbezogenen Ressourcen tatsächlich verarbeitet und/oder eingesetzt werden. Die Differenz kann zu einem Großteil als Potenzial angesehen werden, welches einer genaueren Untersuchung unterzogen werden kann.

Brutto-/Nettozeitdarstellung

Standort Maschinen

Ein wesentliches Ausgangskriterium für die Durchlaufzeit ist der Lageplan der Produktionsstätte. Im Optimalfall ähnelt der "Laufweg" eines Produktes einem Weg ohne Schleifen oder Rückwegen innerhalb der Produktionshalle (inklusive Lagerung). Häufig entstehen hohe Durchlaufzeiten jedoch über mehrere Jahre durch Veränderungen in unterschiedlichsten Bereichen - zum Beispiel neuen Anlagen, Erweiterung o. Ä. Die schnelle Umsetzung eines Produktionsstartes steht bei der Planung meist im Vordergrund. Im Rahmen einer Zeitflussanalyse (im Prinzip eine Stoffstromanalyse nur mit dem Parameter Zeit) kann verdeutlicht werden, wo die Ressource Zeit zum Einsatz kommt und welche Kosten sie verursacht - und daraus lässt sich wieder ein Potenzial ersehen.

Standort Maschinen

Einsparpotenziale

Um die Durchlaufzeit zu reduzieren bedarf es häufig etwas mehr Aufwand, da ggf. komplette (und häufig schwere Anlagen) gedreht oder verschoben werden müssen. Nach Potenzialhebung zeigt sich jedoch oftmals eine deutliche Reduzierung der Durchlaufzeit und führt dazu, dass innerhalb des Unternehmens innerhalb der Arbeitszeit mehr produziert werden kann. Es kommt auch vor, dass plötzlich mehr Platz im Gebäude zur Verfügung steht. Als Nebeneffekt tritt meist auch eine Reduzierung von Energiekosten auf. Mögliche positive Folgen durch Reduzierung der Durchlaufzeit sind unter Anderem:

  • geringere Produktionszeit = schnelle Lieferung des Produktes,

  • erhöhte Produktionsmenge,
  • Einsparung von Energie (Flurfahrzeuge),
  • Verringerung von Arbeitsunfällen bzw. Gefahren,
  • Verringerung der notwendigen Lagerfläche (Platz für weitere Produktionsanlagen),
  • Konzentration auf Herstellung des Produktes statt auf Transportieren,
  • Verringerung von Fachkräftemangel, da bestehende Mitarbeiter mehr Aufträge abarbeiten können
  • . . .

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