Hessen-PIUS

Das RKW Hessen[1] organisiert für das Bundesland Hessen bezuschusste Beratung zum Thema Ressourceneffizienz in Form einer PIUS-Beratung. Die Beratung ist eine Initiative des hessischen Wirtschaftsministeriums zur Förderung des Produktions-Integrierten Umwelt-Schutzes. Zentraler Bestandteil der Initiative ist ein finanziell gefördertes Beratungs-Programm für KMU in Hessen aus Produktion, Handel und Dienstleistung.

Zielgruppe

Die Beratung steht allen KMU ohne Ausschlüsse hinsichtlich Branche oder Sektor zur Verfügung.

Geltungsbereich

Die Beratung steht allen Antragsberechtigten gemäß Zielgruppe mit Sitz in Hessen zur Verfügung.

Fördergegenstand

Auf Basis des Produktionsintegrierten Umweltschutzes schauen sich externe Berater das beratene Unternehmen an, um Möglichkeiten zur Reduzierung des Ressourceneinsatzes zu finden. Dabei geht es nicht nur um Energie, sondern um alle Medien/Ressourcen, die im Unternehmen eingesetzt werden. Über anschließende Effizienzprojekte soll die Umweltauswirkung des Unternehmens reduziert werden. Die Betrachtung im unternehmen kann sich ganzheitlich oder auf einen Teilbereich spezialisiert darstellen. Je ganzheitlicher der Ansatz gewählt ist, umso größer sind jedoch die Effekte bei umgesetzten Maßnahmen.

Anforderungen/Voraussetzungen

Die Beratungen dürfen zwar von jedem Berater durchgeführt werden, in den Anspruch einer Förderung kommt das KMU aber nur, wenn es von einem Berater aus dem PIUS-Berater-Pool beraten wird. Der Berater-Pool setzt sich aus Generalisten und Spezialisten zusammen und soll gemäß RKW Hessen entsprechend dem Beratungswunsch gewählt werden. Die Beauftragung mehrerer Berater im Rahmen eines geförderten Projektes ist möglich, es müssen dann aber alle Berater gelistet sein.

Rechtlicher Rahmen der Förderung

Die geförderte Beratung unterliegt den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE

Förderhöhe

Die Förderung lässt sich wie folgt zusammenfassen:

  • pro Beratertag 600 EUR (650 EUR bei EFRE-Vorranggebieten)

  • maximal 10 geförderte Beratertage
  • maximal 50 % des Beraterhonorars (max. Honorar damit 6.000 bzw. 6.500 EUR)

Ablauf

Die Beratung ist in einen allgemeinen, übergeordneten Beratungsprozess des RKW Hessen implementiert. Zuerst wird eine allgemeinen Potenzialberatung durchgeführt, in der Projekte bedarfsabhängig definiert werden. Anschließend kann es zu einem Vertrag zwischen dem RKW Hessen und dem KMU kommen. Das RKW Hessen wiederum beauftragt dann einen gelisteten Berater, wobei sich die Fördersumme aus dem Beraterhonorar + 150 EUR bzw. der Hälfte dieses Betrags unter Berücksichtigung der Maximalbeträge ergibt. Das beratene KMU erhält seine (durch die Förderung gekürzte) Rechnung durch das RKW Hessen. Zwischen Berater und RKW erfolgt dann ebenfalls die entsprechende Abrechnung gemäß Vereinbarung zwischen RKW und Berater.

Fragen oder Interesse?

Sie haben Fragen zur und/oder Interesse an einer Förderung im Rahmen des Förderprogramms? Dann melden Sie sich einfach bei mir und wir schauen, wo und wie ich Ihnen helfen kann.

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