BAV - Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge

Im Rahmen der Förderung Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge[1] werden Investitionen in die Ladeinfrastruktur von Elektrofahrzeugen gefördert.

Fördergegenstand

Gefördert wird die Errichtung von öffentlich zugänglichen Ladesäulen für Elektrofahrzeuge in Deutschland.

Förderhöhe

Die Förderquote liegt bei 60 % der Kosten für die im Zusammenhang mit der Errichtung der Ladesäule stehenden Kosten. Dieser Maximalsatz wird jedoch nur ausgezahlt, wenn die Ladesäule ununterbrochen öffentlich zugänglich ist. Die Förderhöhe ergibt sich ansonsten wie folgt:

  1. Normalladestelle für 3,7 bis 22 kW: 40 % (maximal 2.500 EUR je Ladepunkt)

  2. Schnellladestelle im blauen Bereich für 50 bis 100 kW: max. 50 % (bis 12.000 EUR je Ladepunkt)
  3. Schnellladestelle im blauen Bereich ab 100 kW: max. 50 % (bis 30.000 EUR je Ladepunkt)
  4. Schnellladestelle im gelben Bereich für 50 bis 100 kW: max. 30 % (bis 9.000 EUR je Ladepunkt)
  5. Schnellladestelle im gelben Bereich ab 100 kW: max. 30 % (bis 23.000 EUR je Ladepunkt)
  6. Aufrüstung oder Ersatzbeschaffung von Ladeinfrastruktur sowie die Ertüchtigung von Netzanschlüssen: max. 40 %
  7. Netzanschluss am Standort: (Niederspannung max. 5.000 EUR, Mittelspannung max. 50.000 EUR)

Die Zuweisung zum blauen bzw. gelben Bereich erfolgt über die Notwendigkeit des Ausbaus und kann online geprüft werden[2]. Grundsätzlich werden Gebiete mit geringerer Dicht (blauer Bereich) bevorzugt gefördert. Die Förderung unterliegt der De-minimis-Regelung.

Ablauf

Der Antrag erfolgt elektronisch über das Förderportal easy-Online. Zusätzlich muss der ausgedruckte Antrag inklusive der Pflichtanlagen rechtsverbindlich unterschrieben innerhalb von zwei Wochen nach elektronischer Antragstellung beim BAV eingetroffen sein.

Fragen oder Interesse?

Sie haben Fragen zur und/oder Interesse an einer Förderung im Rahmen des KfW-Förderprogramms? Dann melden Sie sich einfach bei mir und wir schauen, wo und wie ich Ihnen helfen kann.

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