BAV - Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge

Im Rahmen der Förderung Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge[1] werden Investitionen in die Ladeinfrastruktur von Elektrofahrzeugen gefördert.

Zielgruppe

Antragsberechtigt sind alle natürlichen und juristischen Personen.

Geltungsbereich

Die Anträge müssen für den Betrieb von Ladestationen in Deutschland gestellt werden.

Fördergegenstand

Gefördert wird die Errichtung von öffentlich zugänglichen Ladesäulen für Elektrofahrzeuge in Deutschland.

Anforderungen/Voraussetzungen

Mit dem Projekt darf vor Antragstellung noch nicht begonnen worden sein. Darüber hinaus sind von der Förderung folgende Antragsteller ausgeschlossen:

  • Der Antragsteller ist einer Rückforderungsanordnung aufgrund einer früheren Kommissionsentscheidung zur Feststellung der Rechtswidrigkeit und Unvereinbarkeit einer Beihilfe mit dem Binnenmarkt nicht nachgekommen.

  • Beim Antragsteller handelt es sich um ein Unternehmen in Schwierigkeiten im Sinne der Leitlinien für staatliche Beihil- fen zur Rettung und Umstrukturierung von Unternehmen in Schwierigkeiten (ABl. EUC 244 vom 1.10.2004, S. 2) in ihrer geänderten oder neuen Fassung.
  • Über das Vermögen des Antragstellers ist ein Insolvenz- oder ein vergleichbares Verfahren beantragt odereröffnet worden. Dasselbe gilt für Antragsteller, die zur Abgabe einer Vermögensauskunft nach § 802 Buchstabe c der Zivilprozessordnung (ZPO) oder § 284 der Abgabenordnung (AO) verpflichtet sind oder bei dem diese abgenommen wurde. Ist der Antragsteller eine durch einen gesetzlichen Vertreter vertretene juristische Person, gilt dies, sofern den gesetzlichen Vertreter aufgrund seiner Verpflichtung als gesetzlicher Vertreter der juristischen Person die entsprechenden Verpflichtungen aus § 802 Buchstabe c der ZPO oder § 284 AO treffen.

Rechtlicher Rahmen der Förderung

Die Beratung unterliegt der De-minimis-Regelung, weshalb das beratene Unternehmen freie Beihilfemittel im Sinne der EU-Beihilfe-Regelung zur Verfügung haben muss. Dies bedeutet, dass in den jeweils letzten zwei Jahren (plus dem aktuellen Jahr) nicht mehr als 200.000 EUR an Fördermitteln gemäß De-minimis-Regelung in Anspruch genommen worden sein dürfen.

Förderhöhe

Die Förderquote liegt bei 60 % der Kosten für die im Zusammenhang mit der Errichtung der Ladesäule stehenden Kosten. Dieser Maximalsatz wird jedoch nur ausgezahlt, wenn die Ladesäule ununterbrochen öffentlich zugänglich ist. Die Förderhöhe ergibt sich ansonsten wie folgt:

  1. Normalladestelle bis 22 kW: 60 % (maximal 3.000 EUR je Ladepunkt)

  2. Schnellladestelle bis 100 kW: max. 60 % (bis 12.000 EUR je Ladepunkt)
  3. Schnellladestelle ab 100 kW: max. 60 % (bis 30.000 EUR je Ladepunkt)
  4. Netzanschluss am Standort: (Niederspannung max. 5.000 EUR, Mittelspannung max. 50.000 EUR)

Grundsätzlich werden Gebiete mit geringerer Dicht (blauer Bereich) bevorzugt gefördert. Die Förderung unterliegt der De-minimis-Regelung.

Ablauf

Der Antrag erfolgt elektronisch über das Förderportal easy-Online. Zusätzlich muss der ausgedruckte Antrag inklusive der Pflichtanlagen rechtsverbindlich unterschrieben innerhalb von zwei Wochen nach elektronischer Antragstellung beim BAV eingetroffen sein. Die Anträge werden nach dem regionalen Kontingent vergeben. Die Zuweisung zum blauen bzw. gelben Bereich erfolgt über die Notwendigkeit des Ausbaus und kann online geprüft werden[2]

Fragen oder Interesse?

Sie haben Fragen zur und/oder Interesse an einer Förderung im Rahmen des KfW-Förderprogramms? Dann melden Sie sich einfach bei mir und wir schauen, wo und wie ich Ihnen helfen kann.

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