BMU - Umweltinnovationsprogramm

Im Rahmen des BMU - Umweltinnovationsprogramms[1] werden Investitionen gefördert, die einen erheblich innovativen Charakter haben und in ihrer Umsetzung noch nicht realisiert wurden. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um Pilotprojekte mit Vorbildfunktion.

Fördergegenstand

Grundsätzlich sind Förderungen in den folgenden Themenbereichen möglich:

  1. Abwasserbehandlung/­Wasserbau

  2. Abfallvermeidung, -verwertung und -beseitigung
  3. Sanierung von Altablagerungen
  4. Bodenschutz
  5. Luftreinhaltung und Reduzierung von Gerüchen
  6. Minderung von Lärm und Erschütterungen
  7. Energieeinsparung, Energieeffizienz, Nutzung erneuerbarer Energien sowie umweltfreundliche Energieversorgung und -verteilung
  8. Ressourceneffizienz/­Materialeinsparung

Das Vorhaben wird nur gefördert, wenn das eingesetzte Verfahren großtechnisch erstmalig in Deutschland zur Anwendung kommt oder bekannte Techniken neuartig kombiniert werden, so dass ein Innovationscharakter entsteht. Darüber hinaus sollte das Vorhaben dazu führen, dass es in ähnlicher Form auch bei anderen Organisationen zum Einsatz kommen wird. Dem Vorhaben muss also auch eine gewisse Multiplikatorfunktion zugesprochen werden können.

Kleine und mittelständische Unternehmen werden bei vergleichbaren Projekten bevorzugt behandelt.

Förderhöhe

Der Kredit für die Förderung wird unregelmäßig von der KfW gemäß der aktuellen allgemeinen Wirtschaftslage angepasst[2]. Die Vertragslaufzeit ist generell mindestens 2 Jahre. Es werden je Vorhaben bis zu 70 % der Investition zur Verfügung gestellt. Diese werden zu 100% als Kreditbetrag ausgezahlt. In Abhängigkeit vom Programmteil zahlt die KfW-Bank nach Antragsgenehmigung einen Tilgungszuschuss in Höhe von 30 % der förderfähigen Ausgaben.

Ablauf

Basis für die Förderung ist die Erstellung einer Projektskizze - hierfür existiert eine Vorlage von der KfW. Anschließend geht es zur Hausbank, bei der die entsprechenden Anträge gestellt werden. Nach Prüfung (und Zusage) des Antrags kann der Kreditvertrag geschlossen und mit dem Projekt begonnen werden. Der Investitionszuschuss wird direkt bei der KfW beantragt - Kommunale Gebietskörperschaften stellen den Kreditantrag ebenfalls direkt bei der KfW.

Der Zuschuss wird direkt im Anschluss an die Bestätigung ausgezahlt.

Fragen oder Interesse?

Sie haben Fragen zur und/oder Interesse an einer Förderung im Rahmen des KfW-Förderprogramms? Dann melden Sie sich einfach bei mir und wir schauen, wo und wie ich Ihnen helfen kann.

Meine Kontaktdaten

Newsletter

Sie wünschen regelmäßige Informationen von mir zum Thema Nachhaltigkeit/Ressourceneffizienz? Dann melden Sie sich einfach beim ReNOB-Newsletter an.

Newsletter
Übersicht
Seitenanfang