KfW-Energieeffizienzprogramm - Energieeffizient Bauen und Sanieren

Im Rahmen des KfW-Energieeffizienzprogramms - Energieeffizient Bauen und Sanieren[1] werden der Neubau, der Ersterwerb und die Sanierung gewerblich genutzter Nichtwohngebäude mit dem Ziel der Energieeinsparung und Minderung des CO2-Ausstoßes gefördert.

Fördergegenstand

Grundsätzlich sind Förderungen in den folgenden Themenbereichen möglich:

  1. Energetische Sanierung gewerblich genutzter Nichtwohngebäude als

    • KfW-Effizienzgebäude 70

    • KfW-Effizienzgebäude 100
    • KfW-Effizienzgebäude Denkmal
  2. Einzelmaßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz

    • Wärmedämmung

    • Fenster, Vorhangfassaden, Außentüren und Tore
    • Sommerlicher Wärmeschutz
    • Lüftung und Klima inkl. Wärme- und Kälterückgewinnung, Abwärmenutzung
    • Wärme- und Kälteerzeugung, -verteilung und -speicherung, Kraft-Wärme- bzw. Kraft-Wärme-Kälte-Kopplungsanlagen
    • Beleuchtung
    • Mess-, Steuer- und Regelungstechnik, Gebäudeautomation
  3. Neubau energieeffizienter, gewerblich genutzter Gebäude als

    • KfW-Effizienzgebäude 55

    • KfW-Effizienzgebäude 70
  4. Maßnahmen zur Vorbereitung, Realisierung und Inbetriebnahme, z. B.

    • Nebenarbeiten

    • Planungskosten
    • Energiemanagementsysteme

Förderhöhe

Der Kredit für die Förderung wird unregelmäßig von der KfW gemäß der aktuellen allgemeinen Wirtschaftslage angepasst[2]. Die Vertragslaufzeit ist generell mindestens 2 Jahre. Es werden je Vorhaben bis zu 25 Mio. EUR zur Verfügung gestellt. Das können bis zu 100% der Investitionskosten sein und diese werden zu 100% als Kreditbetrag ausgezahlt. In Abhängigkeit vom Programmteil zahlt die KfW-Bank nach Antragsgenehmigung einen Tilgungszuschuss, der zu einer sofortigen Reduzierung der Tilgungssumme führt und nicht ausgezahlt wird.

Ablauf

Basis für die Förderung ist eine Planung, die durch einen qualifizierten Experten für Energieeffizienz[3] für Förderprogramme des Bundes in der Kategorie "Energieeffizient Bauen und Sanieren - Nichtwohngebäude KfW" oder mit einer im Sinne des Kreditprogramms nach § 21 EnEV ausstellungsberechtigten Person für Nichtwohngebäude. Anschließend geht es zur Hausbank, bei der die entsprechenden Anträge gestellt werden. Nach Prüfung (und Zusage) des Antrags kann der Kreditvertrag geschlossen und mit dem Projekt begonnen werden. Nach Abschluss muss der Nachweis für die Durchführung eingereicht werden und je nach Programmteil erfolgt die Auszahlung des Tilgungszuschusses.

Fragen oder Interesse?

Sie haben Fragen zur und/oder Interesse an einer Förderung im Rahmen des KfW-Förderprogramms? Dann melden Sie sich einfach bei mir und wir schauen, wo und wie ich Ihnen helfen kann.

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