KfW-Energieeffizienzprogramm - Produktionsanlagen/-prozesse

Im Rahmen des KfW-Energieeffizienzprogramms - Produktionsanlagen/-prozesse[1] werden in erster Linie Optimierungen von Produktionsanlagen und von Produktionsprozessen gefördert, so dass es über eine (spezifische) Energiebedarfsreduzierung zu einer Entlastung der Umwelt durch einen entsprechend spezifisch geringeren CO2-Ausstoß kommt.

Fördergegenstand

Grundsätzlich sind Förderungen in den folgenden Themenbereichen möglich:

  1. Investitionsmaßnahmen zum Beispiel bei

    • Maschinen, Anlagen und Prozesstechnik

    • Druckluft, Vakuum und Absaugtechnik
    • Druckluft, Vakuum und Absaugtechnik
    • Elektrische Antriebe und Pumpen
    • Prozesskälte und Prozesswärme
    • Wärmerückgewinnung und Abwärmenutzung für Produktionsprozesse
    • Mess-, Regel- und Steuerungstechnik
    • Informations- und Kommunikationstechnik/div>
    • Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen/div>
  2. Modernisierungsinvestitionen (Maßnahmen siehe Investitionsmaßnahme)

Die zu erreichende Energieeinsparung muss mindestens 10 % betragen und spezifisch auf den betrachteten Prozess bezogen sein. Ab einer Einsparung von 30 % kann die Förderung als Premiumstandard erfolgen. Die Einsparung bei Modernsisierung muss auf den durchschnittlichen Energiebedarf der letzten 3 Jahre nachgewiesen werden. Da dies bei Neuinvestitionen nicht bezifferbar ist, ist hier der Branchendurchschnitt maßgeblich zur Bewertung der Förderungseignung

Ein unternehmensweiter, gesamtbilanzieller Anstieg des Energiebedarfs bedeutet nicht, dass das Förderprogramm nicht genutzt werden kann, da sich das Programm an der Teilsystemgrenze und der entsprechenden Bilanz orientiert - und dies kann zu einer spezifischen Verbesserung führen, während das Unternehmen selbst eine Steigerung aufweist. Ein Beispiel sei hier die Umstellung von 2- auf 3-Schicht. Ein mit der Anpassung des Schichtsystems verbundener, erhöhter Energiebedarf kann dadurch ausgeglichen werden, dass ein genutzter Prozess mit optimierten Anlagen (z. B. drehzahlgeregelte Motoren) betrieben wird, so dass bei Betrachtung des Prozesses der Energiebedarf (z. B. bezogen auf das produzierte Gut) sinkt. Umgekehrt ist eine Reduzierung durch den Wechsel des Schichtsystems nicht förderbar, weil sich dadurch keine spezifische Reduzierung des Energiebedarfs je erzeugtem Gut ergibt, sondern lediglich eine gesamtbilanzielle Reduzierung.

Förderhöhe

Der Kredit für die Förderung wird unregelmäßig von der KfW gemäß der aktuellen allgemeinen Wirtschaftslage angepasst[2]. Die Vertragslaufzeit ist generell mindestens 2 Jahre. Es werden je Vorhaben bis zu 25 Mio. EUR zur Verfügung gestellt. Das können bis zu 100% der Investitionskosten sein und diese werden zu 100% als Kreditbetrag ausgezahlt.

Ablauf

Zwar nicht zwingend notwendig, aber dennoch wird von Seiten der KfW die Empfehlung ausgesprochen, als Basis für die Förderung, eine Planung/Konzeptionierung, durch einen qualifizierten Experten für Energieeffizienz[3] durchführen zu lassen. Anschließend geht es zur Hausbank, bei der die entsprechenden Anträge gestellt werden. Nach Prüfung (und Zusage) des Antrags kann der Kreditvertrag geschlossen und mit dem Projekt begonnen werden.

Betrifft die folgende Dienstleistung

Konzepterstellung Förderungen

Fragen oder Interesse?

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