ProgRess

Mit dem Deutschen Ressourceneffizienzprogramm (ProgRess)[1] soll eine Brücke zwischen den wirtschaftlichen und umweltpolitischen Zielen Deutschlands geschaffen werden. Die Idee ist, dass durch einen ressourceneffizienten Einsatz nicht nur deutsche Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben/werden, sondern gleichzeitig dafür sorgen, dass Deutschland seinen umweltpolitischen Zielen näher kommt.

ProgRess I wurde am 29.02.2012 vom damaligen Bundeskabinett beschlossen und erhielt am 02.03.2016 mit ProgRess II seinen Nachfolger. Derzeit wird ProgRess II vorbereitet, welche in 2010 in Kraft treten soll.

Ziele von ProgRess

Sämtliche in einer Wirtschaftskette eines Produktes eingesetzte Ressource basiert auf ihre ihr spezifische Art und Weise auf dem Einsatz von natürlichen Ressourcen und hat damit einen Einfluss auf die Natur und die Umwelt, in der wir leben. Energie stellt für viele Prozesse die Triebfeder dar und zeigt ebenfalls große Auswirkung auf Natur und Umwelt. Durch die Art wie mit den (natürlichen) Ressourcen umgegangen wird, kann ein Einfluss auf die menschlichen Auswirkungen auf Natur und Umwelt genommen werden und genau hier setzt ProgRess an, denn der Einfluss des Menschen auf Natur und Umwelt soll nachhaltig gesenkt werden.

Während in ProgRess I nur die Materialflüsse von Interesse waren, wurden mit ProgRess II auch die Energieflüsse in die aktive Betrachtung mit aufgenommen und entsprechend der vier Leitideen betrachtet.

  1. Wirtschafts- und Produktionsweisen in Deutschland schrittweise von Primärrohstoffen unabhängiger machen, die Kreislaufwirtschaft weiterentwickeln und ausbauen

  2. Nachhaltige Ressourcennutzung durch gesellschaftliche Orientierung auf qualitatives Wachstum langfristig sichern
  3. Ökologische Notwendigkeit mit ökonomischen Chancen, Innovationsorientierung und sozialer Verantwortung verbinden
  4. Globale Verantwortung als zentrale Orientierung der nationalen Ressourcenpolitik sehen

Vorgehen zur Erreichung der Ziele von ProgRess

Die Ziele ernsthaft zu erreichen geht nur über eine auf Energie bezogene Steigerung der Produktion. Dieses gesellschaftliche Ziel hat den Vorteil, dass es auch für die beteiligten Unternehmen zu einer wirtschaftlichen Besserstellung führt - ein gutes Beispiel eigentlich für eine win-win-Situation in Bezug auf die politischen und die wirtschaftlichen Ziele.

Dennoch fehlt in der Praxis noch deutlich das Engagement auf beiden Seiten. Während die Unternehmen mit dem zweiten Auge immer auch auf den Markt schauen und somit sinnvolle Entwicklungen nicht auf Grund betriebswirtschaftlicher Parameter nicht umsehen, scheint sich die Politik noch nicht dazu durchringen können, Maßnahmen ordnungspolitisch zu regeln, damit Entwicklungen voran getrieben werden. Neben dem Setzen von Zielen fehlen eindeutige Grenzvorgaben zum Beispiel für Recyclingquoten oder Verpackungsanteile am Produkt.

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externe Links

[1] Webseite BMU zum ProgRess II

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