Leitfaden zum Deutschen Nachhaltigkeitskodex

Der Deutsche Nachhaltigkeitskodex bietet Unternehmen die Möglichkeit, sich vergleichbar mit zum einen aus eigenem Interesse aber auch aus rechtlicher Verpflichtung mit dem Thema Nachhaltigkeit zu beschäftigen. Da es nur vage Vorgaben hinsichtlich der Darstellung des Nachhaltigkeitsreports gibt, sind die verschiedenen Inhalte oftmals nicht einfach zu vergleichen. Der Leitfaden zum Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) bietet Einsteigern die Möglichkeit, sich mit dem Thema erstmals auseinanderzusetzen.

Grundgedanke Nachhaltigkeitskodex

Mit der so genannten CSR-Richtlinie der EU sind kapitalmarktorientierte Unternehmen und sonstige große Unternehmen verpflichtet, neben finanziellen Informationen seit 2017 auch nichtfinanzielle Informationen des Unternehmens zu veröffentlichen. Dies folgt dem Ziel, dass sich die Unternehmen auch mit den gesellschaftlichen und ökologischen Aspekten der Nachhaltigkeit beschäftigen sollen. Für die Umsetzung haben sich zwei mögliche Berichtsformen herauskristallisiert:

  • Bericht der Global Reporting Initiative und

  • der Deutsche Nachhaltigkeitskodex des Deutschen Nachhaltigkeitsrats.

Beide Berichtsformen zielen auf eine Vereinheitlichung der Inhalte und eine damit einhergehende Vergleichbarkeit ab. Zusätzlich existieren noch weitere Berichtsformen, so zum Beispiel die ISO 26000 und der Global Compact der Vereinten Nationen (UN Global Compact).

Aufbau Deutscher Nachhaltigkeitskodex

Der Deutsche Nachhaltigkeitskodex ist in vier Bereiche unterteilt:

  1. Strategie (Wesentlichkeit, Vision und Ziele)

  2. Prozessmanagement (Regeln und Strukturen)
  3. Umwelt (ökologische Aspekte der Nachhaltigkeit)
  4. Gesellschaft (soziale Aspekte der Nachhaltigkeit)

Wie auch bei meinem Ansatz zum Nachhaltigkeitsmanagement basieren die Abschnitte 2 - 4 auf der Definition der Nachhaltigkeitsziele (Abschnitt 1). Es wird also zuerst einmal geschaut, wo die Reise hingehen soll, damit die Abschnitte 2 - 4 in einer möglichst kurzen Form mit Inhalt gefüllt werden können. Im Vergleich zu anderen, gängigen Berichtsformen ist das Ziel des DNK nicht Quantität, sondern Qualität zu erzeugen, so dass auch für das erstellende Unternehmen mehr Zeit für die Umsetzung der Projekte bleibt. Der DNK möchte darüber hinaus, dass sich ergebende Zielkonflikte nicht um-, sondern aktiv angegangen werden. Am Ende der Erstellung kann das erstellende Unternehmen die sogenannte DNK-Erklärung ausfüllen und seinen Bericht damit veröffentlichen. Der Bericht wird nach Prüfung in die offizielle und kostenfrei einsehbare Datenbank aufgenommen.

DNK-Leitfaden

Der Deutsche Nachahltigkeitsrat[1] hat einen Leitfaden erstellt und kostenfrei zum Download bereit gestellt, damit sich betroffene und interessierte Unternehmen einsteigend mit dem Nachhaltigkeitskodex beschäftigen können. Jeder Abschnitt des DNK wird mit Kriterien anhand von Beispielen aus aktuellen DNK-Erklärungen erläutert, so dass es nicht bei theoretischen Erklärungen, bleibt. Aus diesen können dann für den eigenen Fall Rückschlüsse auf die eigenen Berichte gezogen werden.

Herausforderung für Unternehmen

Für die gesetzliche sowieso betroffenen Unternehmen stellt sich die grundsätzliche Frage nach einem CSR-Bericht nicht, es bleibt hier nur die Wahl der Berichtsform. Ich habe hierzu mit einer meiner zahlreichen Kollegen eine Kooperation geschlossen. Gerne stelle ich für Sie einen Kontakt her.

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